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Guppy (Poecilia reticulata)

Guppy (Poecilia reticulata)
Foto: Verena N.  / pixelio.de

Guppys nachhaltig und artgerecht halten und vermehren

Guppys sind robuste und pflegeleichte Zierfische im Aquarium. Sie lieben Wasserpflanzen und ernähren sich von pflanzlicher und tierischer Nahrung, besondern gerne Insekten und deren Larven. Die seit mehr als 100 Jahren beliebten bewegungsfreudigen Aquariumfische  lassen sich in Aquarien ab 50 Liter halten. In einem beheizten Wohnraum, wo die Temperatur nicht unter 20 °C fällt, benötigen Guppys keinen Heizstab. In ihrer ursprünglichen Heimat sinken die Temperaturen von Dezember bis März auf bis 15 °C und liegen im Durchschnitt bei 20 °C. Wenn das Wasser im Aquarium sauber und sauerstoffreich ist, vertragen Sie im Sommer Temperaturen bis 30 °C. Als optimal für ihr Wohlbefinden gelten 23 bis 25 °C.

Guppys benötigen sauerstoffreiches sauberes Wasser

Filter zur Wasserreinigung
Guppys mögen sauberes Wasser. Deshalb sind eine hohe Oberflächenbewegung für den Gasaustausch und eine biologische Selbstreinigung über einen Filter sehr wichtig. Hier sieht man ein selbst gebautes System für zwei Behälter (insgesamt 130 Liter) zur Nachzucht von Guppys. In diesem weißen Behälter leben keine Fische, er dient nur der biologischen Reinigung und Sauerstoffanreicherung des Wassers.

Um das Wasser im biologischen Gleichgewicht zu halten, ist für Guppys der Einsatz eines Filtersystems unumgänglich. Noch wichtiger als die Filteranlage sind regelmäßige Wasserwechsel. Das Wasser eines Aquariums, in dem Guppys gehalten werden, bekommt nach einer Weile eine leicht gelbliche Färbung. Spätestens dann muss ein Teilwasserwechsel gemacht werden. Optimal ist ein wöchentlicher Teilwasserwechsel von 25 - 50 % des gesamten Volumes. Wenn es im Sommer sehr heiß ist, empfiehlt sich der Einsatz einer Membranluftpumpe für Aquarien mit Ausströmerstein. Durch die ausgelöste Oberflächenbewegung des Wasser ist immer eine maximale Sauerstoffsättigung des Wassers garantiert. Diese nimmt allgemein bei höheren Temperaturen und schlechten Wasserwerten ab. Besonders nachts, wenn die Pflanzen auch Sauerstoff verbrauchen, kann im Hochsommer bei Temperaturen über 30 °C die Sauerstoffsättigung des Wassers für Guppys zu gering werden.

Wasserpflanzen wachsen mit Tageslicht
Die Wasserpflanzen wachsen mit dem einfallenden Tageslicht eines schattigen Fensters. In dem Behälter (80 Liter) für erwachsene Guppys wachsen Hornkraut (Ceratophyllum demersum "Foxtail"), Wasserpest (Elodea), Wasserminze (Mentha aquatica) und Javamoos (Taxiphyllum barbieri). Eine Efeutute (Epipremnum aureum) hat ihre Wurzeln und einen Austrieb unter Wasser während die Hauptranke trocken am Fenster viel Tageslicht bekommt.

Im Aquarium kann man Guppys mit einem Granulatfutter füttern, das einen hohen pflanzlichen Anteil hat. Wenn die Möglichkeit besteht, freuen sie sich über lebende Daphnien und Mückenlarven. Bei Nahrungsknappheit können die Fische neben dem Verzehr von Wasserpflanzen auch aus Algen und Mulm Energie gewinnen. In einem eingefahrenen Aquarium besteht eher die Gefahr, die Guppys zu überfüttern, als dass sie zu wenig Nahrung bekommen. Fischfutter mit einem sehr hohen Fleischanteil für Chichliden sind für Guppys nicht geeignet. Eine gute Kontrolle sind amerikanische Posthornschnecken (Planorbella duryi): Wenn zu viel gefüttert wird, vermehren sich die Schnecken übermäßig. Dann sollte die tägliche Futtermenge reduziert werden. Süßwassergarnelen leben harmonisch mit Guppys zusammen und vermehren sich trotz der Anwesenheit der Guppys, wenn sie genug Versteckmöglichkeiten in Wasserpflanzen haben, zum Beispiel in Javamoos (Taxiphyllum barbieri) oder Hornkraut (Ceratophyllum demersum "Foxtail"). Die Garnelen (zum Beispiel Neocaridina davidi) halten das Aquarium sauber, indem sie sich von den Abfallprodukten der anderen Bewohner, den Resten des Fischfutters sowie allen anderen Arten zerfallender organischer Substanz (Detritus) ernähren.

Vermehrung

Guppy (Poecilia reticulata)
Foto: Verena N.  / pixelio.de
Gesunde Guppys haben eine gerade Wirbelsäule ohne Verkrümmungen wie dieses Weibchen. Die Hochzucht der Guppys führt dazu, dass aufgrund von Inzucht viele Tiere mit genetischen Defekten geboren werden, was sich unter anderem in Wirbelsäulendeformationen, hoher Anfälligkeit für Krankheiten und einer insgesamt niedrigen Lebenserwartung äußert.

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